Vitamin K ist eine Gruppe chemisch nah verwandter Substanzen mit einem gemeinsames Grundgerüst und unterschiedlichen Seitenketten. Die Länge der Seitenketten bestimmt die biochemischen Eigenschaften der verschiedenen K-Vitamine. Die K-Vitamine gehören zu den fettlöslichen Vitaminen.
Es ist für den Körper essentiell, ohne die K-Vitamine funktioniert er nicht. Das Gute ist, dass eine Unterversorgung bei ausgewogener Ernährung kaum möglich ist.
Die K-Vitamine sind wichtig u.a. für die Blutgerinnung und den Transport von Kalzium in die Knochen. Ferner besitzen die K-Vitamine antioxidative Eigenschaften.
Es wird unterschieden nach zwei Hauptformen:
- Vitamin K1 (Phyllochinon): Es kommt überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln vor wie z.B. grünem Gemüse und Salaten (z.B. Grünkohl, Brokkoli, Spinat, Rosenkohl, Linsen, Chinakohl, Lauch, Haferflocken).
- Vitamin K2 (Menachinon): Es wird von Bakterien produziert. Du findest Vitamin K2 in fermentierten Nahrungsmitteln, die durch Bakterien haltbar gemacht werden und in tierischen Lebensmtteln (Fleisch, Innereien, Eier, Milch, Milchprodukte).
Die K-Vitamine sind unempfindlich gegen Hitze, sie werden beim Kochen also nicht zerstört. Sie sind allerdings empfindlich gegen Tageslich, bzw. UV-Strahlung, weshalb man diese Lebensmittel besser in dunkler Umgebung aufbewahrt.
Eine Unterversorgung äußert sich oftmals durch Blutgerinnungsstörungen, eine Überversorgung ist quasi nicht möglich, ein Überschuss wird über Darm und NIeren ausgeschieden.