Zimtparfait

Eisparfait selbst gemacht, eine absolute Köstlichkeit. Zimtparfait schmeckt nicht nur an Weihnachten.

Zutaten

  • 250 g Zucker
  • 5 Eigelb (Größe L)
  • 4 ganze Eier (Größe L)
  • 2 TL Zimtpulver
  • 1 l Sahne

Zubereitung

Dieses Zimtparfait ist eine absolute Köstlichkeit. Es schmeckt nicht nur Weihnachten, sondern das ganze Jahr über.

Ein wenig Arbeit macht dieses Rezept für Zimtparfait zwar schon, aber es lohnt sich. Das wird ein super leckeres Dessert für das Sie viel Lob und Bewunderung bekommen werden. Probieren Sie es ruhig einmal aus, gehen Sie exakt nach der Arbeitsanweisung vor und das Zimtparfait wird Ihnen auch gelingen.

Die ganzen Eier, Eigelb, Zucker und Zimt werden zuerst im Wasserbad aufgeschlagen bis die Masse cremig und sämig ist. Hat die Eiercreme diese Zustand erreicht, wird sie in eine Schüssel mit Eiswasser gestellt und zügig kalt geschlagen. Danach wird die steif geschlagene Sahne vorsichtig untergehoben.

Eine Kastenform haben Sie schon einige Stunden im Tiefkühler vorgekühlt, sie wird nun mit Frischhaltefolie ausgelegt und die Parfaitmasse eingefüllt. Nachdem die Oberfläche glattgestrichen ist, klappen Sie die Enden der Frischhaltefolie über die Parfaitmasse und stellen das Ganze für 4-5 Stunden in den Tiefkühler.

Zum Anrichten nehmen Sie die Form aus dem Tiefkühler und stürzen das Zimtparfait aus der Form. Wenn es festhängt, können Sie die Form 2-3 Minuten stehen lassen oder kurz unter fließendes warmes Wasser halten. Die Frischhaltefolie können Sie leicht beiseite klappen und etwa fingerdicke Scheiben pro Person herunterschneiden. Richten Sie das Ganze schön auf einem Teller an, etwas garnieren und Sie haben ein leckeres und repräsentatives Dessert.

Tipps

  • Dieses Rezept ergibt eine schöne, große Portion, von der 4 Personen etwa 3 x ein leckeres Dessert schneiden können.
  • Auch wenn diese Menge auf den ersten Blick überdimensioniert klingt: tiefgefroren hält es sich einige Wochen (wenn Sie es wirklich schaffen, an dieser Köstlichkeit vorbei gehen zu können, ohne zu naschen).
  • Das Aufschlagen dauert seine Zeit, rechnen Sie ruhig mit 20 – 30 Minuten für das warme Aufschlagen, bleiben Sie immer drüber und schlagen Sie kontinuierlich weiter (mit der Hand, nicht dem Quirl).
  • Wenn die Creme zu heiß wird, gerinnen die Eier und Sie können von vorne beginnen. Also starten Sie mit nur mäßig heißem Wasser für das Wasserbad und steigern Sie lieber sanft und vorsichtig die Temperatur.
  • Zum Testen, ob die Creme schon gut ist, setzen Sie kurz für ca. 1/2 Minute mit dem Schlagen aus. Solange sich in diesen Pausen unten noch Flüssigkeit absetzt, ist die Creme noch nicht gut und muß weiter heiß aufgeschlagen werden.
  • Für das Kaltrühren nehmen Sie eine passend große Schüssel, füllen etwas Wasser ein und geben einen Behälter voll Eiswürfel dazu. Darauf wird die Rührschüssel mit der Eiercreme gesetzt und kontinuierlich kalt geschlagen.
  • Schlagen Sie kontinuierlich und gleichmäßig, die Creme soll sämig sein und gleichmäßig Luftbläschen eingeschlagen werden.
  • Sobald die Creme kalt ist, wird die steif geschlagene Sahne vorsichtig untergehoben. Achtung: nicht einrühren oder einschlagen, die Luftbläschen, die letztendlich für die Festigkeit und Cremigkeit der Sahne sorgen, sollen erhalten bleiben, denn die machen das Zimtparfait locker. Nehmen Sie eine Schüssel, die groß genug ist, um Eiercreme und Sahne zu vermengen, da verschätzt man sich leicht.
  • Als Kastenform können Sie eine metallene Backform nehmen, besser aber eine Form aus Steingut, die hält die Kälte besser am Parfait und wärmt nicht sofort an, wenn die Masse eingefüllt wird. Wenn noch etwas Parfaitmasse übrig ist, weil dann doch nicht alles in die Form passte, tun Sie den Rest in eine Tupperdose und frieren Sie das ein, das ist eine schöne Nascherei für zwischendrin, das hat man sich nach der Arbeit auch verdient.
  • Zum Anrichten legen Sie eine Scheibe Zimtparfaitauf einen schönen Teller und garnieren Sie es aus mit z.B. einem Tupfer geschlagener Sahne oder noch besser mit einigen Pflaumen (können auch aus dem Glas sein), die Sie kurz erhitzt haben, etwas von dem Saft dazu, mit wenig Mondamin gebunden und einem kleinen Schuß Pflaumenschnaps (notfalls geht auch ein Kirschwasser) veredelt. Ganz hervorragend passen auch unsere Rotweinpflaumen.
  • Wenn Sie zum Abschluß noch sparsam etwas Puderzucker und/oder Kakaopulver durch ein Sieb darüber pudern, sieht das Zimtparfait richtig edel aus.
  • Sparen Sie sich ruhig den bei vielen obligatorischen Sahnetupfer (auch wenn wir ihn selbst oben genannt haben), das Parfait ist sahnig genug. Auch das von vielen so gerne genutzte Minzblättchen können Sie getrost weglassen, das bringt hier weder optisch noch geschmacklich eine Verbesserung.
  • Anstelle der heißen Pflaumen passen zum Zimtparfait auch gut heiße Schattenmorellen, gebratene Bananen (auch karamellisierte Bananen oder Honigbananen) oder Rotweinbirnen. Von der Kombination mit Zitrusfrüchten ist abzuraten, das passt nicht zum Zimt.

Guten Appetit

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