Schwarz-Weiß-Gebäck

Das Schwarz-Weiß-Gebäck ist ein leckeres Universalgebäck eigentlich für das ganze Jahr

Schwarz-Weiß-Gebäck

Zutaten

für den hellen Teig

  • 200 g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
  • 80 g Zucker
  • 2 TL hausgemachten Vanillezucker (oder 1 Päckchen gekauften)
  • 1 TL Backpulver, leicht gehäuft
  • 3 EL Milch
  • 1 Eigelb Gr. M
  • 125 g kalte Butter in kleinen Flöckchen
  • ev. max. 1/4 TL abgeriebene Zitronenschale (bio, unbehandelt!)

für den dunklen Teig

  • 1 EL Kakao
  • 1 Tl Zucker
  • 1/2 EL Milch

Die angegebene Menge ergibt ca. 25 – 35 Plätzchen.

Backzeit ca. 14 – 15 Minuten bei 180° C auf der mittleren Schiene des Backofens ohne Umluft.

Zubereitung

Verknete zuerst die Zutaten für den hellen Teig miteinander bis ein geschmeidiger Teig entstanden ist.

Nimm dann davon etwas weniger als die Hälfte ab und knete die Zutaten für den dunklen Teig hinein. Achte darauf, dass die Teige nicht zu klebrig sind, gegebenenfalls musst du noch etwas mit Mehl nacharbeiten. Ist der Teig zu klebrig, lässt er sich schlecht ausrollen und aufeinander legen. Kühle die beiden Teige im Kühlschrank gut durch, so läßt er sich später auch besser ausrollen.

Rolle beide Teige zu fast gleichgroßen und gleichdicken Platten aus, der dunkle Teig darf gerne etwas schmaler sein. Lege die dunkle auf die helle Platte, drücke sie leicht und vorsichtig an. Rolle das Ganze nun so zusammen, dass keinerlei Zwischenräume entstehen. Die Rollen haben bei mir eine Länge von ca. 35 cm bei einer Dicke von 3 – 4 cm.

Die Rolle sollte nun mindestens 1 bis 2 Stunden im Kühlschrank ruhen und kalt werden. Gut durchgekühlt läßt er sich dann auch deutlich besser schneiden.

Wenn der Teig lange genug geruht hat, nimmst du ihn aus dem Kühlschrank und schneidest ihn in nicht zu dünne Scheiben. Lege die Scheiben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backe das Schwarz-Weiß-Gebäck auf der mittleren Schiene des Backofens bei 180° C ohne Umluft 14 – 15 Minuten aus.

Lass das Schwarz-Weiß-Gebäck auf dem Backblech erkalten, die Plätzchen sind noch recht weich, wenn sie aus dem Backofen kommen, du kannst sie sonst nicht vom Backblech nehmen ohne dass sie zerfallen.

Tipps

  • Wichtig ist, dass die beiden Teige gut durchgekühlt sind, bevor du sie ausrollst. Sie sind sonst zu weich, um sie gut weiter zu verarbeiten.
  • Beim Ausrollen achte ich darauf, dass die Arbeitsplatte gut mehliert ist, aber nicht zu üppig. Auch das Wellholz muss mehliert werden, damit kein Teig hängen bleibt. Hängt der Teig an der Arbeitsplatte fest, löse ich ihn vorsichtig mit einer Bäckerpalette und drehe ihn um auf eine Stelle der Arbeitsplatte, die ich vorher auch entsprechend mehliert habe.
  • Achte beim Zusammenrollen darauf, wirklich sehr sorgfältig zu arbeiten und so zu rollen, dass auf Anhieb keine Lücken entstehen, die füllen sich beim Backen leider nicht von selbst und nacharbeiten kannst du die Rollen leider nicht.
  • Lege die Teiglinge nicht zu dicht auf das Backblech, beim Backen verlieren sie an Höhe und gewinnen an Breite.
  • Die Backtemperatur und Backdauer musst du gegebenenfalls nochmals an deinen Backofen anpassen.
  • Das Schwarz-Weiß-Gebäck ist eine Sorte Plätzchen, bei der du den Teig morgens vor der Arbeit machen kannst, um ihn dann nach der Arbeit oder am nächsten Tag auszubacken.
  • Ich bin dazu übergegangen, den Anteil des dunklen Teiges etwas zu reduzieren, damit dieser optisch und geschmacklich nicht zu dominant ist. Auch beim Aufeinanderlegen und Zusammenrollen ist es vorteilhaft, wenn die dunkle Platte etwas schmaler ist, als die helle.

Guten Appetit