Lebensmittelkunde Kichererbsen

Botanisch: Cicer arietinum
Weitere Namen: Echte Kicher, Römische Kicher, Venuskicher, Felderbse
Energie: 345 kcal pro 100 g
Nährstoffe: 20 % Eiweiß mit einem relativ hohen Anteil der essentiellen Aminosäuren Lysin (10 %) und Threonin (5 %), 40 % Kohlenhydrate, etwa 12 % Ballaststoffe
Vitamine: Vitamin B1, B2, B6, C, E und Folsäure
Mineralien: Magnesium 0,13 %, Eisen 60 ppm, Zink

Hauptanbaugebiete der Kichererbse sind heute die Türkei, Nordafrika, Mexiko, Afghanistan, Indien, Australien, Pakistan und Spanien.

Kichererbsen kommen heute entweder getrocknet in den Handel oder als vorgegarte Konserve. Getrocknete Kichererbsen müssen zuerst 12 Stunden eingeweicht werden und dann gut 2 – 3 Stunden gekocht bis sie weich werden. Das Kochwasser enthält viele der ausgekochten Nährstoffe, Mineralien und Vitamine und kann in der veganen Küche weiterverwendet werden.

Auch von der Kichererbse gibt es verschiedene Sorten. So ist z.B. die Kabuli Kichererbse im Handel, sie ist eine größere Sorte mit gelblich-beiger Farbe. Die Kabuli Kichererbse ist am weitesten verbreitet. Daneben gibt es noch die Desi Kichererbse, sie ist kleiner, dunkler und seltener zu bekommen.

Verwertungsmöglichkeiten

Rohe Kichererbsen enthalten den unverdaulichen Giftstoff Phasin sowie den Bitterstoff Saponin, die durch Hitzeeinwirkung chemisch verändert und damit unschädlich gemacht werden. Kichererbsen sollten daher nur gut durchgegart verzehrt werden.

Vor allem in der orientalischen Küche sind Kichererbsen weit verbreitet. Sie sind in der kulinarischen Verwertbarkeit sehr variabel, sie passen zum Lamm ebenso gut wie zu Geflügel oder Wild. Auch als Teil vegetarischer Gerichte eignen sie sich bestens und als Brotaufstrich mit verschiedenen Zutaten.

  • Hummus (hebräisch: Kichererbse) = Kichererbsenpüree
  • Currygerichte
  • Suppen, Brühen, Eintöpfe
  • Falafel
  • Kichererbsenmehl für verschiedene Gerichte

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