Spiegeleier

Gute Spiegeleier brauchen Zeit und dürfen keinesfalls krustig unten werden.

Zutaten

Zubereitung

  • gutes Olivenöl
  • gute und frische Eier
  • frisch geriebenen Parmiggiano (30 Monate gereift)
  • gutes, mittellgrobes Salz
  • frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer, mittelgrob
  • in Streifen geschnittenes Toastbrot oder ein herzhaftes, getoastetes Brot, in Streifen geschnitten

Erhitzen Sie das Olivenöl in einer nicht zu großen Pfanne, gehen Sie dabei aber nicht über 120°C, da sich das Aroma des Olivenöls danach verändert und das Eiweiß zu schnell gart. Nehmen Sie die Pfanne vom Herd.

Geben Sie zuerst nur das Eiweiß in die Pfanne, heben Sie das Eigelb separat in den Schalen auf. Das Eiweiß wird nun langsam stocken, wenn die Pfanne zu stark abkühlt, stellen Sie sie zurück auf den Herd, aber bei nicht zu hoher Temperatur.

Wenn das Eiweiß soweit gestockt ist, verteilen Sie nicht zu viel Parmiggiano darauf. Geben Sie nach einem kurzen Moment dann auch die Eigelb dazu, sie sollen nur kurz warm werden und flüssig bleiben. Stecken Sie die Brotstreifen rundum in die Pfanne an den Rand, salzen und pfeffern Sie die Spiegeleier, dann wird gegessen.

Tipps

  • Diese Spiegeleier stehen und fallen mit der Qualität der Zutaten, sparen Sie daher an keiner Komponente.
  • Am besten funktioniert dieses System mit einer Gußeisernen Pfanne, da diese die Hitze am besten speichert. Es geht aber auch mit einer beschichteten Pfanne, wenn Sie vorsichtig und gefühlvoll agieren.
  • Natürlich können Sie auch eine deutsche Version der Spiegeleier machen mit Butter und ohne Parmigggiano und indem Sie die Eier komplett in die Pfanne schlagen. Es bleibt aber beim langsamen Garen, damit keine Kruste entsteht, und bei qualitativ hochwertigen Zutaten.
  • Kräuter gehören eigentlich nicht auf diese Spiegeleier. Ich würde dann eher ein leckeres Kräuterrührei machen.

Guten Appetit

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