Maronensüppchen

Die Maronensuppe ist ein kulinarischer Leckerbissen, eine tolle Vorspeise

Zutaten

  • 1 Beutel gekochte Maronen (200 g)
  • 1/4 l Entenbrühe, Gänsebrühe oder Rinderbrühe
  • etwas Milch oder Sahne
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle
  • etwas Creme Fraiche, Saure Sahne oder geschlagene Sahne
  • eventuell einige gehackte Maronen zum Drüberstreuen

Die angegebene Menge reicht für 2 Teller Suppe als Vorspeise.

Zubereitung

Diese Maronensuppe ist ein kulinarischer Leckerbissen, den Sie nicht überall bekommen. Probieren Sie es einmal aus, es lohnt sich, diese tolle Vorspeise einmal zu versuchen.

Die Maronen werden in der Brühe weich gekocht und mit dem Mixstab pürriert. Giessen Sie nun mit der Milch auf, bis es die von Ihnen gewünschte Konsistenz hat.

Schmecken Sie nun noch kurz mit Salz und frischem Pfeffer aus der Mühle ab und eventuell einem kleinen Schuss Weißwein und servieren die Suppe gut heiß – geben Sie vor dem Servieren einen Klacks Creme Fraiche auf die Suppe.

Tipps

  • Es gibt kaum eine Suppe, die einfacher herzustellen ist, wenn Sie gegarte Maronen verwenden.
  • Natürlich können Sie die Maronen (Esskastanien) selbst sammeln und abziehen, ich persönlich nehme gerne gegarte Maronen aus dem Vacuumpack, die sind ausgesprochen lecker.
  • Da die Maronen selbst schon recht mächtig sind, verzichte ich hier im Allgemeinen auf Sahne, sondern giesse mit Milch auf. Sie können auch mit mehr Brühe aufgiessen.
  • Zwiebeln und Knoblauch haben nach meinem Geschmack nichts in dieser Suppe zu suchen, wichtig ist es doch, den Eigengeschmack der Maronen zu erhalten bzw. zu betonen. Nachtrag: ich habe das inzwischen auch ausprobiert mit angeschwitzten Zwiebeln und Knoblauch, das Ergenbis war absolut nicht überzeugend.
  • Wenn Sie keine frische Rinderbrühe zur Hand haben, können Sie auch eine frische Gemüsebrühe oder Kalbsbrühe nehmen. Hühnerbrühe oder Wildbrühe gehen auch, haben aber einen starken Eigengeschmack, der ein wenig vom Maronengeschmack ablenkt. Mit Brühwürfeln habe ich das noch nicht probiert, die innere Hemmschwelle ist deutlich zu groß.
  • Wie dick oder dünn Sie die Maronensuppe machen, liegt in Ihrem Ermessen. Ich persönlich mag sie etwas dicker, wobei sie natürlich nicht pampig sein sollte.
  • Etwas gehaltvoller wird die Suppe und ein wenig edler, wenn Sie einige hauchdünne Fleischscheibchen.(löffelgerecht geschnitten) auf den Teller legen und darüber die Suppe giessen. Es eignen sich dafür Scheiben von Rinderfilet, Wild, Entenbrust oder Gänsebrust. Verwenden Sie dann die dazugehörige Brühe.
  • Auch einige, wenige hauchdünne Apfelscheibchen können Sie zuerst auf den Teller legen. Nehmen Sie eine eher säurebetonte Sorte, wie einen Boskopp oder Elstar.

Guten Appetit

Kommentare sind geschlossen.