Lebensmittelkunde Mandarinen

Botanisch: Citrus reticulata
Weitere Namen:
Nährstoffe:
Vitamine: hoher Vitamin C Gehalt (eine Mandarine deckt ca. 43% des Tagesbedarfs eines Erwachsenen)
Mineralien: Mandarinen haben den höchsten Selengehalt (Halbmetall) aller Zitrusfrüchte (wirkt antioxidativ, wichtig für die Blutgerinnung und für die Schilddrüse)

Clementine (Citrus × aurantium) ist kein anderer Name für die Mandarine, sondern sie istd eine Kreuzung aus Mandarine mit Pomeranze. Clementinen sind säureärmer als Mandarinen und enthalten allerdings deutlich mehr Zucker.

Satsumas (Citrus × unshiu) gehen wahrscheinlich auf eine Kreuzung verschiedener Mandarinenarten in Japan zurück.

Ausserdem gibt es noch die Tangerine (Citrus tangerina), bei der allerdings noch nicht abschliessend geklärt ist, ob es sich dabei um eine eigene Spezies handelt oder um eine Variante der Mandarine, die erstmals in der Nähe von Tanger (Marokko) auftauchte. Die Tangerine hat seit den 1970er Jahren deutlich an wirtschaftlicher Bedeutung verloren, da sie sehr anfällig für Pilzbefall und empfindlich beim Transport ist.

Die Minneola ist eine Kreuzung aus Grapefruit (Varietät „Duncan“) mit der Tangarinensorte „Dancy“. Sie hat eine nur geringe wirtschaftliche Bedeutung.

Die Trenngewebe von Mandarinen und Clementinen enthalten wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe, die den Stoffwechsel anregen. Ausserdem enthalten sie Balaststoffe, die wichtig für die Darmgesundheit sind.

Verwertungsmöglichkeiten

  • Mandarinen und Clementinen isst man am besten frisch indem man sie schält, das weiße Gewebe entfernt und die Stücke pur geniesst
  • Zitrusfrüchte können auch gepresst werden, der Saft ist lecker und gesund. Bei frisch gepresstem Saft setzt sich unten der flüssige Teil ab, oben schwimmt Fruchtfleisch, deshalb sollte der Saft kurz umgerührt werden falls er eine Weile gestanden hat

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